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aber aber Arne …

Arrr …

Von meinem iPhone gesendet

Vor einer Woche kaufte ich mir, aufgrund einiger glücklicher Umstände, endlich mein erstes Smartphone: ein gebrauchtes iPhone 3GS. Und ich bin sehr glücklich damit. Meistens.

Ich bat Katharina, ob sie mir nicht ein paar Apps für den Anfang empfehlen könne; was ich bekam waren nicht ein, zwei Tipps, wie ich dachte, sondern eine lange E-Mail mit Screenshots und vielen Erklärungen. Und dafür will ich mich nun hier revanchieren: Meine derzeitigen Home-Screens und Apps:

Home-Screen 1: Die wichtigen Dinge

iPhone Home-Screen #1

Home-Screen 2: Nützliche Dinge

iPhone Home-Screen #2

Home-Screen 3: Der Rest

iPhone Home-Screen #3

Hier sind die restlichen Standard-Apps gelandet, die ich kaum oder gar nicht brauche. Und der Zeitungskiosk!

Gedanken zu »IKEA in Wuppertal«

In der WZ-Aktion »Klasse: Deine Texte« schrieb ein Schüler der 9.-Stufe einer Wuppertaler Gesamtschule einen Artikel zu IKEA in Wuppertal und lockte damit, »ein paar Dinge [herauszufinden], die nicht jeder von IKEA weiß«.

Aber leider ließt sich der der Artikel als seien sämtliche Informationen von der Firmen-Webseite abgeschrieben und somit ergeben sich leider keine neuen Dinge, die nicht jeder über IKEA weiß, sondern nur eine Verlängerung der PR.

In der 7. oder 8. Klasse behandelten wir im Naturwissenschafts-Kurs vertiefend das Thema »Ernährung«, wozu jeder ein Referat ausarbeiten musste. Ein Mitschüler hielt sein Referat über das Essen von McDonalds und holte sich seine Informationen ausschließlich von deren Webseite; woraufhin das Urteil über das Essen von McDonalds natürlich so ausfiel, dass es gar nicht so schlecht und ungesund sei, wie gemeinhin behauptet.

Bei einstiger Informationslage ist es unmöglich ein objektives Urteil zu fällen. Und bei Informationen, die nur von der PR-Abteilung eines Konzerns kommen, driftet das Urteil schnell in Lobhudelei ab. Wenn das Urteil in genau diese (oder in die genau andere) Richtung stark ausschlägt sollte man stutzig werden und hinterfragen, ob man noch objektiv ist.

Bei IKEA würden mir spontan ein paar Dinge einfallen, bei denen man den Finger in die Wunde legen sollte: Wie und wo werden die Möbel produziert? Wo und welches Material wird verwendet? Welche Auswirkungen hat ein IKEA auf Wuppertal?

Schülern der 9. Klasse unterstelle ich, dass sie wissen, wie ein Zeitungsartikel aufgebaut ist und dass er objektiv sein sollte, wie man Quellen sucht, Informationen recherchiert und das man erkennt, wenn ein Artikel einseitig ist. Ich kann nachvollziehen, dass man bei seinem eigenen Artikel »betriebsblind« wird und man seine eigenen Fehler übersieht. Allerdings werden die Schüler bei »Klasse: Deine Texte« von einem Redakteur betreut oder zumindest die Artikel von einem Redakteur der WZ abgesegnet und diese sollten in einem solchen Fall gegensteuern.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich finde es großartig, dass sich dieser Schüler für Zeitung interessiert und sogar Texte schreibt. Und mein Text ist kein Rant gegen ihn! Aber ich vermisse leider den journalistischen Anspruch und vor allem die richtige Führung durch die Redakteure der Zeitung. Ich hoffe der Autor der Artikels wird sich seines Fehler bewusst, schreibt weiter und schreibt irgendwann gute, objektive Artikel für gute Zeitungen.