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Panopticon

Panopticon from Tim Weskamp on Vimeo.

INDECT, so heißt das von der EU finanzierte Forschungsprojekt für das wohl umfassenste Überwachungssystem: Der Zusammenschluss aller bestehenden Überwachungssysteme, wie z.B. Überwachungskameras, mit Telekommunikations-Überwachung, Drohnen-Überwachung, Analyse von Social Networks und einer automatischen Software die »auffälliges« Verhalten, das auf Straftaten schließen lassen soll, erkennt.

In der Wikipedia liest sich das so:

INDECT ist das Akronym des EU-Projektes Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment (Engl.; Dt.: Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung), eines von der Europäischen Union im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms finanzierten Vorhabens im Bereich der intelligenten Sicherheitssysteme. Ziel des Projektes ist es, durch den Einsatz von Videoüberwachung automatisch strafrechtlich relevante Bedrohungen und Taten zu erkennen. Erreicht werden soll dies durch die Bündelung und automatische Auswertung der Videoströme verschiedener Überwachungskameras, um eine präventive Polizeiarbeit zu ermöglichen. Primäre Zielgruppen sind Homeland Security Services (Dt. wörtlich Dienste für Innere Sicherheit, sinngemäß Sicherheitsbehörden), Polizeibehörden und Gemeinden.

Der Kurzfilm Panopiticon zeigt ganz gut, wie dieses System funktionieren wird.

Der Fachbereich E, »Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik«, meiner Uni, die Bergische Universität Wuppertal, beteiligt sich übrigens am Projekt INDECT. So nominierte der AStA INDECT 2010 auch für den Big Brother Award.

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