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Einträge vom 11. Juli 2010

Gedanken zu Katrin Müller-Hohenstein

Gerade versuche ich mir einen Überblick über die (schon vor längerem geäußerten) Vorwürfe gegen Katrin Müller-Hohenstein wegen ihrer Werbetätigkeit zu verschaffen.
Dabei sind mir ein paar Gedanken gekommen, die ich hier notieren möchte:

In einer Vorabmeldung des Spiegels steht:

Der jetzige Chefredakteur des ZDF, Peter Frey, bestätigte, dass der werbliche Charakter der Aktion im Nebentätigkeitsantrag nicht ersichtlich gewesen sei. Er gehe jedoch davon aus, dass Müller-Hohenstein selbst nicht klar war, dass mir ihr geworben werden soll.

Falls Frau Müller-Hohenstein wirklich behaupten sollte, dass ihr »nicht klar war, dass mit ihr geworben werden soll«, so würde ich ihr das nicht glauben: Wenn sie, als Sport-Journalistin, als die sie ja öffentlich wahrgenommen wird (und, so denke ich, auch wahrgenommen werden möchte), das »Amt« der Schirmherrschaft, was meinem Verständnis nach eh nur ein repräsentatives ist, einer PR-Abteilung (oder wie man den »Qualitätsbeirat« nennen möchte) bei der Molkerei Weihenstephan inne hat, so kann ich mir nicht vorstellen, dass ihr nicht bewusst gewesen sein soll, dass mit ihr geworben wird! Zumal wenn ein »Werbefilm« mit ihr über den Qualitätsbeirat auf der Webseite verfügbar war und noch weitere Filme geplant waren.

Rozi kommentiert den Beitrag Katrin Müller-Milch-Hohenstein im Fernsehblog unter anderem so:

Niemand käme aber auf die Idee Thomas Gottschalk wegen seiner Werbetätigkeiten für unehrlich oder korrupt zu halten, weil er sich eben selbst nicht den Status eines Journalisten zuschreibt, sondern den eines Unterhalters, der er auch wohl nach wie vor ist.

… und das halte ich für einen wohl wahren Gedanken.

Schreib was dazu …