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Einträge von August 2009

Symbolfoto #1

Bei arte Info, dem Nachrichten-Magazin von arte, wurde heute über die mögliche Vergabe von Offensiv- bzw. Tötungs-Aufträge in Afghanistan vom CIA an private Militär-Unternehmen wie Blackwater berichtet.
Während der Ansage des Berichtes wurde auf einem Bildschirm im Hintergrund ein Symbolfoto zum Beitrag angezeigt:

Wie jedem auffällt, der mit Internet-Mems vertraut ist, ist das Symbolfoto im typischen Bild-mit-ironischem-Untertitel-Stil gehalten. Eine kleine Google-Suche nach »Blackwater« liefert auch prompt folgende Bildmontage, an der sich die arte Info-Redaktion anscheinend bedient hat:

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Lynx … äh … Axe – Dark Temptation

Gestern habe ich noch, weil sich mein eigentliches Deo dem ächzenden Ende neigt, mein gutes, tolles Lieblings-Deo aus Australien aufgetragen. Heute Morgen ging ich zum Einkaufen aus dem Haus und dachte noch: »Ach, wäre ja auch mal ganz nett, wenn Axe mein Lieblings-Deo auch nach Deutschland bringen würde.«
Kurz darauf war ich dann im dm Drogeriemarkt mit den zwei kleinen Buchstaben, um meinen Vorrat an Shampoo und Deodorant wieder aufzufüllen und was fällt mir da, zwischen den ganzen, vor Moschus triefenden, Axe-Deos in die Hände: Dark Temptation! Mein Lieblings-Deo aus Australien! Das Deo, wofür Christian mich fast aufgeschnuppert hätte, das, dass ich noch vor einem Jahr einmal um den halben Globus transportiert habe, das, dank dem ich den ganzen Tag rieche, wie frisch aus der Schokoriegelpackung geschält.
Jetzt sitze ich hier mit zwei neuen Dosen Dark Temptation und noch anderthalb aus Australien. Aber die Verpackung vom Australischen Lynx sieht eh’ viel besser aus …

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Wie wird die Welt sein?

Wie wird die Welt, wie wir sie kennen und wie sie sich in den letzten Jahren verändert hat, für die Kinder die gerade geboren werden? Oder für unsere Kinder?

Dieses sehr gute Video konfrontiert einem mit diesen Fragen und vielen Zahlen, die zeigen, wie sich die Welt in den letzten beiden Jahrzehnten der Digitalen Revolution verändert hat. Und auch wenn man – wie immer in solchen Fällen – mit den genannten Zahlen vorsichtig sein sollte, stellt sich einem wieder sehr eindrucksvoll die Frage: In was für einer Welt wollen wir leben?

(via Spreeblick)

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Wie sieht eigentlich …

My Desktop #12 (MacBook Pro)

Keiner hat mich gefragt: »aber aber Arne, wie sieht eigentlich dein Desktop aus?« Also, ich finde er sieht gut aus. Und ich habe auch endlich ein vernünftiges Hintergrundbild gefunden!

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aber aber Arne: Podcast #1

Was man nicht so alles tut, nur weil man die Möglichkeit hast. Oder:

»Arne, warum tust du das?!« – »Weil ich’s kann!«

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My World Of Text

[Screenshot: Ausschnitt von

Your World Of Text ist ein großes, weißes Stück Webseite, auf dem jeder an beliebiger Position mit Text und Zeichen spielen kann: Texte, sinnlose Phrasen oder ASCII-Art, egal.
Und jeder kann seine eigene Seite anlegen, sich austoben und/oder mit anderen teilen und gestalten. Dazu einfach den gewünschten Seiten-Namen an die Adresse anhängen (z.B. http://www.yourworldoftext.com/MeinSeite). Ich konnte mich dieser coolen Idee nicht erwehren und habe natürlich auch eine aber aber Arne-Seite angelegt. Inklusive Eli. Schreibt was!

Schreib was dazu …

Die Mär vom rechtsfreien Raum

Im Moment bin ich immer kurz davor einen Schreikrampf zu bekommen, wenn ich höre »das Internet sei ein rechtsfreier Raum«. Ein für alle Mal:

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum!

Es gelten im Internet die gleichen Gesetze wie in der realen Welt! Genauer gesagt gelten für einen Internet-Teilnehmer die Gesetze des Landes, von dem er Bürger ist und von dem aus er sich mit dem Internet verbindet. Für Server-Betreiber gelten ebenfalls die Gesetze des Landes in dem er Bürger ist und zudem die Gesetze des Landes in dem der Server steht.
Dinge, die in der realen Welt verboten sind, sind auch im Internet verboten. Dinge, die in der realen Welt strafbar sind, sind auch im Internet strafbar. Das dem so ist, sollte doch die ganze »Raubkopierer sind Verbrecher«-Aktion mit entsprechenden Verurteilungen und hohen Bußgeldern sehr deutlich zeigen.

»Das Internet ist ein rechtsfreier Raum« ist eine hohle, leere und vor allem gefährlich falsche Phrase. Sie ist, gerade für Menschen die nicht viel Ahnung vom Internet haben, eine griffige Formulierung. Aber sie ist schlichtweg falsch! Man kann auch Dinge sooft wiederholen und verbreiten, bis man sie irgendwann für wahr hält oder (noch schlimmer) bis sie irgendwann wahr wird.

Link-Tipp: „Diebe, Rufmörder, Kinderschänder” von Steffan Niggemeier zur aktuellen Spiegel-Titelstory.

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Onkel Arne

Seit Wochen fieberte meine Familie, unsere Freunde und ich diesem Moment entgegen. Letzten Samstag war der vorhergesagte Geburtstermin, aber auch dieser verstrich ohne nennenswerte Ereignisse. Aber gestern ging es dann auf einmal ganz schnell und gegen kurz nach 21 Uhr ereilte mich der Anruf meines Vaters: Mein Schwester hat gestern um 19 Uhr den kerngesunden Ben-Lukas im Niederländischen Nijmegen zu Welt gebracht.

Ich kann es immer noch nicht ganz fassen, dass ich nun Onkel Arne bin, freu mich aber auch super für meine Schwester, ihren Freund und den Kleinen. Und freu mich auch sehr darauf, nachher mit meiner Schwester zu telefonieren und den Kleinen bald mal zu sehen.

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Quell des Schmutz

Danke Wolfgang Bosbach, jetzt weiß ich endlich wo der ganze Staub herkommt, der sich unter meinem Bett lagert: Aus dem Internet!

Das Internet biete zwar eine fantastische Vielfalt, sei aber auch “Quelle für Kriminalität, Terrorismus und ziemlich viel Schmutz”, so Bosbach.

Und dran denken: Bei hartnäckigen Verkrustungen ein Calgonit Quantum ins Internet werfen und regelmäßig den Klosetein Internetstein wechseln.

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Wieder aufgetaucht

Meine Australien-erprobte Sonnenbrille ist wieder aufgetaucht! Nachdem ich sie fast eine Wochen vermisst habe, nirgendwo in meinem Zimmer finden konnte und ich schon angst und bange war, dass ich sie vielleicht im Bus hab liegen lassen, fand Jan sie nun dort, wo ich sie vermutet habe: Bei ihm zuhause in seinem Zimmer. Hinter seinem Bett. Wie auch immer sie dort hinkommt.

Egal, gleich fahr’ ich zu Jan. Dann kochen wir irgendwas total leckeres, essen soviel, bis wir uns nicht mehr bewegen können; gehen vielleicht noch ein paar finanzielle Details für unsere WG-Wohnung durch. Und später kommen dann noch mehr Freunde und wir machen uns einen schönen, ruhigen Montag-Abend. À bientôt!

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