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Einträge vom 29. August 2009

Gedanken zum linearen Lesen

Bei »anmut und demut« kommentierte ich vor ein paar Tagen den Artikel »Sieben Fragen an den Kapitalismus«, in dem es aber nicht um Fragen an den Kapitalismus ging, sondern um das lineare Lesen. In seinem Blog-Artikel erbringt Benjamin Birkenhake für sich den Beweis der These, dass die Zeitung ein besseres lineares Lesen ermöglicht als eine Webseite, da es nicht über ablenkende bzw. Aufmerksamkeits-raubende Hyperlinks verfügt.

Für mich verhält sich aber das Gefühl von »linearem Lesen« anders, wodurch sein Beweis für mich, meines Erachtens, nicht stimmt:

Bei mir, der ich erwachsen geworden bin mit dem Internet, verhält es sich meist umgekehrt: Ich empfinde das Lesen eines Artikels in einer Zeitung oder in einem Magazin mit den Bild-Unterschriften, Info-Boxen, etc. zum Teil anstrengender und ablenkender, als das Lesen eines Artikels auf einer Webseite wie »Zeit Online«, bei der der Artikel in einem Fluss von oben nach unten steht und nicht durch Info-Boxen oder ähnlichem unterbrochen wird.
Die Links auf einer Webseite, deren Artikel ich lese, nehme ich meist erst im Nachhinein erst wahr (vor allem, wenn diese in Seitenleisten rechts und links, oder im Kopf oder Fuß der Webseite stehen). Hingegen die Info-Boxen einer Zeitung permanent um meine Aufmerksamkeit zu ringen scheinen. Vor allem, wenn diese in einer Spalte oder zwischen den Spalten des Fließtextes stehen.
Vielleicht liegt es an meiner Generation – wobei ich dies noch nie mit einem anderen aus meiner Generation abgeglichen habe –, aber ich empfinde die Links auf einer Webseite nicht als permanentes Bombardement meiner Aufmerksamkeit. Ich kann dort sehr bewusst meine Aufmerksamkeit auf das Wichtige, den Artikel, legen, da dieser mir, im Gegensatz zum Rest der Webseite, als die erstrangige, wichtige Information erscheint. Bei einem Zeitungsartikel habe ich aber den Eindruck, dass Artikel und Zusatzinformationen (in Form von Bild-Unterschriften, etc.) mir als gleichwertig wichtig erscheinen (oder vorgesetzt werden).

Außer Acht gelassen habe ich hierbei allerdings erst einmal den Umstand, das auf Webseiten wie etwa SpOn o.ä. ebenfalls Artikel mit Info-Boxen unterbrochen werden, die ich ebenfalls als Störend im Lesefluss empfinde.

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Neurosonics Audiomedical Labs Inc.

Neurosonics Audiomedical Labs Inc. from Chris Cairns on Vimeo.

Dieses absolut großartige Video, mit den ebenfalls absolut großartigen Scratch Perverts als Köpfe-scratchende DJs, scheint mehr ein Experiment oder Showcase zu sein, als ein Musikvideo im eigentlichen Sinne, ist aber – um es noch einmal zu sagen – absolut großartig und witzig. Und außerdem ist es mit den Scratch Perverts, die sind eh die Götter des Vinly.

Das Video, alle Infos zu den Köpfen und Fotos über die Entstehung des Videos gibt es auf der Webseite dazu: Neurosonics Audiomedical.

(via Apfelknacker)

Update (2009-08-29, 19:18 Uhr): Auf Spreeblick wurde es – wie ich gerade sehe – auch schon gezeigt und dort gibt noch ein paar mehr Informationen wer hinter dem Video steckt.

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Shoppen für die Prüfung

Was ein bisschen an einen Gaben-Tisch erinnert, sind meine Einkäufe für die Mediendesign/Designtechnik-Aufnahmeprüfung am Montag. Dafür brauchte ich nämlich noch einiges an Material:

  • DIN A3 Papier
  • DIN A4 Papier
  • Farbiges Papier/Tonzeichenpapier
  • 3 Zeitschriften/Magazine
  • Kleber

(Ja, ich weiß, dass dort vier Zeitschriften liegen. Eine wird auch noch »rausfliegen«, aber dafür werde ich mir erst einmal noch den Inhalt bzw. die Gestaltung/Aufmachung ansehen.)

Mitzubringen sind außerdem Materialien und Werkzeuge, die ich eh schon besitze:

  • Schere
  • Zeichenmaterial (sprich: (Blei-)Stifte)

Und natürlich (Nerven-)Nahrung für eine vierstündige Prüfung …

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