Einträge von Juni 2009
Geschrieben am 30. Juni 2009 um 7:19 Uhr, einsortiert in: Posteingang.
Wie ich vorhin schon getwittert habe, war ich heute morgen schon eine Runde laufen, nachdem ich mal wieder – wie die letzten Nächte leider auch – nicht gut geschlafen und viel wach gelegen habe. Heute war die Nacht übrigens schon wieder um 4 Uhr für mich zu Ende, ich lag wach im Bett, habe den Vögeln beim Morgen-Gesang zugehört und die Sonne beim Aufgang beobachtet, während ich versuchte der Nacht vielleicht noch die ein oder andere Minute Schlaf abzuringen.
Um kurz nach halb sieben rang ich mich dann aus dem Bett auf die Straße und war seit langem mal wieder eine gute drei-viertel Stunde laufen: Durch den Wald, in dem mir um die frühe Uhrzeit noch nicht einmal ein Nordic Walker entgegenkam (die einzigen Menschen die ich auf meiner Strecke im bzw am Wald sah, waren Leute mit Hunden), an meiner alten Grund- und Gesamtschule vorbei, in denen allerdings noch kein Betrieb war (aber mittlerweile müsste dort auch der vorletzte Schultag vor den Sommerferien angebrochen sein).
Und ich mache mich jetzt wieder auf, gehe in die Stadt, hole mir eine taz, frische Brötchen und was leckeres für darauf. Dann brüh’ ich einen Tee auf und dann wird ganz entspannt gefrühstückt. Klingt nach einem Plan … und ich habe auch endlich mal wieder was geschrieben …
Geschrieben am 21. Juni 2009 um 18:37 Uhr, einsortiert in: Posteingang.

Gestern stieg wieder die berühmt-berüchtigte Gerümpelparty. Ich hatte (zum Glück) nicht so viel Gerümpel, andere aber dafür umso mehr. Und eigentlich wollte ich nichts von dem Gerümpel der anderen mitnehmen, aber wie dem so ist: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Besonders wenn es einen großen Fundus an Büchern mit ein paar DVDs dazwischen gibt … So bevölkern mein Zimmer nun neben einer tollen, neuen gelben Teekanne (jetzt kann ich meiner Mutter ihre gelbe Teekanne wiedergeben und habe für den Auszug meine eigene), noch drei neue DVDs (Contact, Payback und Romeo Must Die) und drei neue Bücher (eine ältere Ausgabe von Bruce Chatwins Traumpfade, das wohl mit ein paar Notizen versehen einen neuen, Australien-begeisterten Besitzer finden wird; eine Sammlung von Wilhem Busch Zeichnungen und Texten; sowie den atemberaubenden Schmöker: Linux-Firewalls, welches wirklich gut ist, auch wenn ich nach den ersten paar Kapiteln schon offensichtlich ist, dass es der Gärtner war …).
Vom Party-Faktor her, war es dieses mal recht ruhig, weil es in unserem Stadtteil eine Konkurenz-Veranstaltung gab und somit einige von uns eingeladene Freunde leider keine Zeit hatten. Aber es war trotzdem eine wirklich nette Party und die Location, die Villa Bunterkund mit einem wunderschönen Garten, wirklich super.
Geschrieben am 16. Juni 2009 um 10:30 Uhr, einsortiert in: Posteingang.
Bis zum Beginn unseres Studiums wollen Franziska, Jan und ich eine WG gründen. Franziska muss aus der Wohnung ihrer Eltern raus, Jan will raus und ich werde gegangen. Gestern haben wir uns dann zum ersten Mal zusammengesetzt und uns über unsere Auszugs- und WG-Pläne unterhalten. Herausgekommen ist eine Liste an Idealen-Bedingungen, die unsere Traum-Wohnung haben sollte:
- min. 5000m² Wohnfläche
- 7 Zimmer (Arbeits- und Schlafzimmer für jeden und ein Wohnzimmer), Küche (groß), Diele (groß!), Bad (größer!)
- weitläufiges Badezimmer (mit Dusche und Whirlpool-Badewanne)
- Fußbodenheizung
- Paket-Fußboden (außer für Franziska, sie bekommt Teppich)
- Balkon
- Kamin
- Zinne (Meine!)
- sehr tolerante Nachbarn
- vorhandene Einbauküche (mit Geschirrspüler)
- Waschmaschine
- idealerweise sollte die Wohnung ein Penthouse über den Dächern der Stadt sein, aber für den Umzug (wegen der schweren Möbel) im ersten Stock liegen
- Wohnlage: Louisenvirtel (Wuppertal Elberfeld)
Nach einer Evaluation dieser Liste, unter Berücksichtigung der ernüchternden Realität, ergab sich dann eine weitaus kürzere Liste:
- 80m² Wohnfläche (sollten es doch schon sein)
- 3 Zimmer, Küche, Diele, Bad (vielleicht auch ein viertes Zimmer als Wohnzimmer; alternativ große Küche)
- Wohnlage: Wuppertal Elberfeld, relative Nähe zum Hauptbahnhof
Desweiteren haben wir überschlagen, wie viel die Wohnung kosten dürfte/sollte und welchen Hausrat wir bereits haben oder organisieren können und welcher noch fehlt. Als nächster Punkt auf der Agenda steht das finden einer Wohnung.
Den letzten Stichtag für unseren Umzug haben wir auch schon festgesetzt: Bis zum 15. September sollten wir alle froh und munter in der neuen Wohnung eingezogen sein und voller freudiger Erwartung dem Studienbeginn entgegenfiebern!
Geschrieben am 11. Juni 2009 um 21:09 Uhr, einsortiert in: Posteingang.

Die Antwort auf (fast) alle diese Fragen ist: Mein Flur. Auf dessen Boden kroch ich nämlich heute wieder rum. Und von dem bin ich mal wieder total begeistert. Also: Nicht (nur) von dem Boden, sondern von dem Flur im großen und ganzen, denn der ist einfach super um mal eben eine kreative Aktion zu starten und mit den beklebten Wänden (nicht so wirklich auf dem Foto) ist der auch noch ziemlich inspirierend und bildet einen wirklich schönen Rahmen für kreatives Arbeiten. Gut, all zu große Sachen kann man darin nicht machen, denn er ist nun mal ziemlich klein, aber für mich reicht es meist.
Und wer sich fragt, was ich ach so kreatives gemacht habe und sich wundert, was er auf dem Foto oben sieht (oder eben nicht sieht): Ich habe Briefpapier gemacht. *hust* Unheimlich kreativ, nicht?!
Aber nicht nur Briefpapier stand auf der Agenda, sondern auch – und spätestens hier sollte Kaddi aufhören zu lesen (falls sie das hier überhaupt jemals liest), um sich die Überraschung nicht zu vermiesen – ein kleines Notizheft, das dieses mal ins Wendland geht. Format ist dieses mal, und für mich zum ersten mal, DIN A6. Außen ist es mit einem Loesje-Spruch beklebt:
LASS UNS / WIRKLICHKEITEN / TAUSCHEN
Und innen sind die Cover-Seiten in dünnes, weißes Papier gefasst und als weiteres, neues Feature hat das Notizheft ein eigenes, fest angebrachtes Lesezeichen, wie man es von guten Büchern kennt (ein solches Lesezeichen sollte, meiner Meinung nach, an (fast) allen Büchern ein muss sein!).

Geschrieben am 9. Juni 2009 um 13:21 Uhr, einsortiert in: Posteingang.
![[Foto: »Das Herz der Schausteller«-Plüschherz]](http://aberaberarne.de/upload/das-herz-der-schausteller_small.jpg)
Ich bin sicher, dieses Ding würde auf eBay rocken! Aber ich bin so doof und lasse mir die Millionen entgehen und verschenke es lieber hier. Ich zahl sogar das Porto dafür! Das alles tue ich, damit ich es endlich los werde und nicht selber wegschmeißen muss.
Das Objekt des Grauens der Begierde ist ein Plüsch-Tier-Dings Names »Das Herz der Schausteller«. Ich habe es geschenkt bekommen und zählt, wie man offensichtlich sieht, in die Kategorie »Ähä … danke … toll … ich freu mich … jaja, wirklich! …«. Naja, wenn man den Sinn hinter diesem Symbol kennt, dann ist es schon wieder irgendwie … gut. Aber ich bin vielleicht einfach zu alt um für so ein Ding eine praktische Verwendung zu haben.
Falls sich jemand fragt, ob ich mit der Person, die mir dieses Ding geschenkt hat, noch ernsthaft befreundet bin, für den, und für alle anderen, diese Anekdote wie ich überhaupt an ein solches Plüsch-Vieh gekommen bin und was es mit dem Sinn von dem Ding auf sich hat: Letztes Jahr war ich an meinem Geburtstag auf der Haaner Kirmes, die einer der ältesten und traditionsreichsten Herbst-Kirmessen ist, dort hatte ich durch eine gute Freundin von mir (Huhu, Missi *wink*) die Möglichkeit an einer Rundführung hinter den Kulissen der Kirmes teilzunehmen. Der Auftakt der Führung fand im Haaner Rathaus statt, mit einem kleinem Vortrag über die Haaner Kirmes und deren Geschichte selbst, sowie einigen Give-Aways, die jeder Teilnehmer der Führung geschenkt bekam, wie einem Schlüsselband der Haaner Kirmes oder eben diesem Plüsch-Herz »Das Herz der Schausteller«.
Dabei wurde auch erklärt, dass das »Das Herz der Schausteller« ein Symbol ist: Das Herz steht für die Liebe und Begeisterung mit der die Schausteller ihrem Beruf nachgehen, um den Besuchern einer Kirmes einen schönen Tag zu machen, den Alltag vergessen zu lassen und ein Lachen auf das Gesicht zu zaubern – genauso wie es das Gesicht auf dem Herzen zeigt. Die beiden in die gleiche Richtung zeigenden Beine stehen dafür, dass die Schausteller immer mit ihren Fahrgeschäften und Buden, die übrigens durch die Piktogramme auf dem Herzen dargestellt werden, umherreisen.
Das Ding, was ich hier nun versuche zu verschenken, ist eine Plüsch-Adaption dieses Symbols, das meist eher als Aufkleber auf den Wagen der Schausteller klebt. Es ist also quasi eine Rarität. Es ist wahrscheinlich ein Import aus irgendeinem Billig-Produktionsland in Asien (Herkunft steht nicht drauf); es ist vermutlich reines Polyester und nicht geeignet für Kinder zwischen 0-3 Jahren (steht zumindest drauf; also die Altersbeschränkung, nicht der Werkstoff). Als ultimatives Feature hat das Ding oben einen Saugnapf mit dem man es an irgendwas festmachen kann, zum Beispiel an Scheiben, Spiegeln, Kacheln … Es ist super (un)praktisch und darf in jedem Haushalt fehlen! Also: Zuschlagen! Einfach in den Kommentaren ganz laut schreien, dass man es will und ohne nicht mehr leben kann oder ein E-Mail an arne@aberaberarne.de.
Falls es nicht binnen zwei Wochen (bis zum 25.06.) einen neuen Besitzer gefunden hat, sehe ich mich gezwungen es doch bei eBay zu versteigern und dann müsst ihr dafür eine erhebliche Summe zahlen … plus Versandkosten.
Geschrieben am 9. Juni 2009 um 12:19 Uhr, einsortiert in: Posteingang.
In gut zwei Wochen ist Gerümpelparty, gegen Herbst werde ich ausziehen und im Moment habe ich die Zeit meine bisherige Wohnung Zuhause mit allen meinen Sachen komplett auf den Kopf zu stellen. Das schreit nach Entrümpelung, Space Cleaning und Feng Shui! Gut … letzteres muss nicht sein und Space Cleaning ergibt sich aus bewusster und zielgerichteter Entrümpelung.
Jetzt wird sich jeder Fragen, der schon einmal bei mir im Zuhause und in meinem Zimmer war: »Was will der Junge denn bloß entrümpeln? Der hat doch nichts, außer seinem Bett, dem Schreibtisch und seinem Kleiderschrank …« Naja, wenn dem so wäre … Die Leichen verbergen sich wie immer im Keller … oder im Kleiderschrank und in den etlichen Kartons und Boxen die mein Zimmer bevölkern.
Die Gerümpelparty ist übrigens ein interessantes Party-Konzept, dass meine Schwester und einige ihrer Freundinnen vor einigen Jahren erdacht haben: Den Party-Part an der Gerümpelparty muss ich nicht großartig erklären, der ergibt sich aus dem Namen: Party mit allen Schikanen: Essen, trinken, Musik, feiern, Leute treffen … Der interessante Teil ist der mit dem Gerümpel: Jeder darf das ganze Staub-ansammelnden Zeug, das Zuhause in irgendwelchen dunklen Eckchen lagert, mitbringen und in dem dafür vorgesehenen Räumen ausbreiten. Und falls einem aus dem ganzen Gerümpel, das andere mitgebracht haben, irgendwas gefällt oder nützlich erscheint, dann darf man das mitnehmen. Einfach so. Für umsonst.
Oder wie Jonas es gestern zusammenfasste, als ich ihm das Konzept erklärte: »Ich könnte als meine (nicht vorhandene) Streichholz-Sammlung mitbringen und ein Hyper-Mega-Plasma-Fernseher für umsonst mitnehmen, wenn einer da wäre?!» Genau so sieht es aus, wobei man auch Sachen mitnehmen darf ohne dass man irgendetwas mitbringen muss.
Und am Ende – zur Beruhigung derer, die was mitbringen – werden alle die Sachen, die keinen neuen Besitzer gefunden haben, vom Party-Komitee entsorgt. Es muss also keiner etwas wieder mitnehmen, was er nicht möchte.
Allerdings hat sich das Regelwerk für das Gerümpel, das zu Gerümpelparty mitgebracht werden darf, ein bisschen verschärft. Deshalb wird es hier ab sofort neue, kleine Rubrik geben: Entrümpelung. In dieser Rubrik werde ich versuchen Sachen, die ich nicht mehr brauche (oder nie gebraucht habe), zu verschenken oder gegen einen kleinen Obolus jemanden zu vermachen. Falls das nicht klappt, landet das Zeug bei eBay. Oder umgekehrt (also erst bei eBay und dann hier). Wir werden sehen, was wohin vielleicht besser passt.
Macht euch bereit, es wird interessant! Und der Anfang wird … krass …
Geschrieben am 8. Juni 2009 um 12:07 Uhr, einsortiert in: Posteingang.
Woohoo! Packt den Asti aus! Es gibt was zu feiern: Heute vor genau einem Jahr fing ich mit diesem kleinen, beschaulichen Blog an!
Ich dachte eigentlich ich hätte quasi meinen eigenen Blog-Geburtstag verpasst, denn schon am Anfang dieser Woche kam die Rechnung für die Domain, aber wie ich gerade beim stöbern im Archiv gesehen habe: Heute ist der offizielle Geburtstag! Und ich habe gar keinen Kuchen gebacken … Mist!
An dieser Stelle auch mal ein ganz großes Dankeschön an alle meine treuen Leser, die hier immer noch mitlesen, auch wenn ich mal ein paar Wochen nichts zu sagen habe und immer kräftig kommentieren. Dankeschön, ihr seit die coolsten! Und jeder der heute vorbeikommt und gratuliert muss einen Sekt mit mir trinken … hehe …
Geschrieben am 8. Juni 2009 um 11:56 Uhr, einsortiert in: Posteingang.

Seit gestern Abend 20 Uhr sind Jan und ich wieder in Wuppertal. Zurück aus Berlin. Zurück von einem großartigen Workshop.
Ich weiß gerade gar nicht, wo ich Anfangen soll zu schreiben. Wir haben soviel gemacht und es ist soviel passiert. Die Workshop-Gruppe war einfach nur super: Alle kreativ, alle engagiert und alle nett. Es gab keinen Stress in der Gruppe und es lag am Samstag Abend bei der Abschlussparty und gestern bei der Abreise viel Wehmut in der Luft, denn alle haben die Gruppe wirklich lieb gewonnen. Von mir aus hätte der Workshop noch viel, viel längern gehen können. Es war einfach nur eine schöne Zeit.
Nun sitze ich wieder allein mit Tee zuhause, wühle mich gerade durch einen Berg von E-Mails, meinen Notizen und viel, viel Material … Ich voller Ideen und Inspiration. Es gibt viel zu tun! Jetzt muss nur noch etwas Struktur rein und dann voll drauf los!