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Einträge von Mai 2009

Gestern, Heute, Morgen und der Rest der nächsten Woche

Gleich fährt Jan mit unserem Mietwagen vor und dann geht es für eine gute Woche in ein kleines, beschauliches Städtchen im Osten Deutschlands: Berlin. Dort nehmen wir an einem internationalem Workshop von Loesje teil. Loesje ist eine freie Organisation die sich mit sogenanntem Creative Activism für eine bessere Welt einsetzt. Dies geschieht hauptsächlich über Poster auf denen Sprüchen sind, die zum nachdenken anregen oder niveauvoll unterhalten sollen, die dann überall in den Städten aufgehängt werden, um ein mögliches großes Publikum zu erreichen.
Am Workshop nehmen viele junge Leute aus ganz Europa teil und wir sind mal sehr gespannt, wie die Gruppe so ist … änd wie hafe to spiek inglisch offcourse, butt mine ist a bissal rusted in sinze Oustralia.

Hackbällchen in Tomatensoße auf Spagetti

Gestern ist übrigens auch noch das ein oder andere erwähnenswerte passiert, worüber ich aber bisher leider nicht zum schreiben kam: Zuerst habe ich meine Drohung wahr gemacht und wieder gekocht: Hackbällchen in Tomatensoße mit Spagetti, so wie Jamie Oliver sie mal in seiner Sendung Oliver’s Twisst gekocht hatte. Naja, nicht ganz. Meine waren ein bisschen anders gewürzt und unser Ofen ist leider kaputt, deshalb konnte ich die Hackbällchen nicht überbacken und musste sie in der Pfanne zu Ende garen. Tat dem Essen aber kein Abbruch: Ich hab mich wieder so voll geschlagen, dass ich Probleme hatte die Treppe ‘rauf zu rollen …

Außerdem ist gestern das Notizheft bei Kasumi angekommen, dass ich am Mittwoch noch weggeschickt hatte (und Angst hatte, es käme wieder zurück, weil der Post-Beamte am Schalter ohne Nachwiegen nur 1,45 Euro für den Brief haben wollte … aber zum Glück hatte er recht). Sie freut sich und widmet sogar ein DailyBooth-Foto dem Heft.

Und noch als kleine Anekdote zum Schluss: Gestern standen in der Einkaufsmeile meines Stadtteils Die Linke und wollte Menschen dazu motivieren, zur Europwahl zu gehen und das Kreuzchen bei den Die Linke zu machen. Leider war ich nicht schnell genug und wurde von einem freundlichen jungen Mann angesprochen: Er fragte mich aus, ob ich denn schon 18 sei und belehrte mich, dass ich dann doch Wahlberechtigt für die Europa-Wahl bin. Nachdem ich ihm dann sagte, dass ich schon gewählt habe, weil ich am Wahltag nicht da bin, war er ziemlich schnell ziemlich ruhig. (Und als ich dann noch sagte, ich fahre nach Berlin – quasi ins deutsche Zentrum der Macht – ging ein beeindruckte Stille aus … oder ich fühlte mich gerade einfach nur so überlegen …)
Ein älterer Kollege von ihm schaffte es dann doch noch mir ein Prospekt in die Hand zu drücken; den Kugelschreiber konnte ich dann aber doch noch abwehren … Nichts gegen den jungen Mann, der auch Anfang zwanzig und rech sympathisch war, aber Die Linke?! Hm, nee … eher nicht … dann doch eher Die Violetten

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Ich hatte die Wahl …

Und jetzt ist mir schlecht. Nein, nicht nur wegen der Wahl zwischen dem größten oder kleinsten Übel, sondern viel mehr wegen der Gummierung der Briefumschläge. Und, äh, nein … ich habe leider kein (tolles?) Schwammkissen mit denen ich mir das Anlecken der Briefumschläge hätte sparen können.

Sehr gut fand ich auch die Anmerkung auf dem »Merkblatt zur Briefwahl«:

Falls ein Wahlberechtigter Bedenken hat, den Wahlbrief wegen seiner Kennzeichnung und der roten Farbe durch die Post im Ausland befördern zu lassen, ist es ihm überlassen, den Wahlbrief in einen neutralen Briefumschlag zu stecken und diesen bei der Post aufzugeben.

Hm … ich habe überlegt, ob ich das auch auf das Inland übertragen sollte …

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Jackson Pollock ohne Unterkörper bald zwischen Köln und Aachen

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Zumindest auf einem Notizheft. Und wieder musste ein Kunstausstellungsposter daran glauben, harhar. Aber irgendwie haben meine Notizhefte derzeit eine starke Schwarz-Weiß-Phase …

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Wohl verdienter Urlaub

Tztztz … da habe ich nun nach meinem Praktikum, in dem ich kaum Urlaub genommen habe und zwei sehr arbeitsintensive letzte Wochen hatte, endlich Urlaub, schlafe aus, esse in unregelmäßigen Abständen zu ungewöhnlichen Zeiten, genieße es meinen Tag so zu verleben wie und womit ich gerade Lust habe, aber dann ist es auch nicht recht: Ich bekomme über twitter Nachrichten wie:

@aberaberarne Kaum aus dem Praktikum schon nicht mehr über MSN zu erreichen?

… und bitter-böse SMS:

Du bist offline und doof… ;)

Naja, so musste Jonas leider seinen Arbeitstag ohne meine seelische Unterstützung überleben (ich hoffe du verstehst, dass meine »Kritik« reine, flache Polemik mit einem dicken, fetten ;) ist), während ich mir darüber Gedanken gemacht habe, was ich heute Abend für meine Mutter und mich zu Essen kochen könnte, und sehnlich auf den Regenschauer wartete, der die schwüle Hitze endlich beendet.
Das große Gewitter lässt weiter auf sich warten, aber zu Essen gab es heute im Ofen gebackene Tomaten/Mozzarella mit Bratkartoffeln.

Tomaten-Mozzarella überbacken mit Bratkartoffeln

Und gleich nehm’ ich noch ein Review für jarne Film in Angriff, damit es dort auch endlich mal wieder eine Film-Besprechung zu lesen gibt und fertige für Kasumi das Notizheft. Aber erst setz’ ich noch ‘nen Tee auf …

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Wenn schon Regen …

Wenn schon Regen, dann in Wuppertal!

… dann in Wuppertal. Ich mag mein neues T-Shirt. Und wehe einer lästert über meine original 60er-Jahre Bettwäsche.

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Dailybooth

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Nein, nein. Mit so einem Blödsinn fange ich gar nicht erst an. twitter muss reichen. Jetzt geht es übrigens zum Friseur …

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Neues Notizheft

Notizhefte: Alt & Neu

Am Freitag hatte ich, wie der ein oder die andere wusste, meinen letzten Praktikums-Tag. Der war alles in allem auch sehr gut (mal abgesehen davon, dass die Bahn quasi immer noch in Vatertags-Stimmung war, zu spät kam, dann mein Bus weg war und ich eine gute Stunde warten musste) und die Präsentation des Projekts, an dem ich die vergangenen Wochen intensiv gearbeitet habe, sodass dieser Blog, und vieles andere leider auch, hintenanstehen mussten, ich größtenteils nur noch twitterte und dafür des öfteren gerügt wurde (fürs twittern, nicht für meine Arbeit … naja, meistens jedenfalls), verlief auch sehr gut.

Um für mich den Praktikums-Abschluss noch etwas Schmackhafter zu machen als eh schon, hatte ich mir vorgenommen, dass ich nach dem Praktikum mein Notizheft, dass ich jetzt fast ein halbes Jahr hatte (was übrigens für ein Notizheft von mir eine lange Halbwertszeit ist), gegen ein neues zu ersetzen. Und gestern, kurz bevor mich Jan für seine Geburtstagsfeier abgeholt hat, war es endlich soweit: Ausgerüstet mit einem neuen DIN A5-Heft (Kariert), einer Papiertüte von einem bösen Laden (in dem ich zu viel Geld lasse, weil sie viele viel zu tolle T-Shirts haben), Kleber und Cutter-Messer entstand mein neues Notizheft.

Auf dem Foto oben liegt links mein altes Notizheft, dessen Einband mittlerweile ziemlich abgenutzt und dreckig ist vom herumtragen in der Tasche, den etlichen Tees und Kaffees die darauf abgestellt wurden und dem Gebrauch des Notizheftes als Mauspad, wenn auf der Arbeit die Kugelmaus(!) mal wieder nicht so wollte wie sie sollte.
Und recht daneben mein neues, noch recht jungfräuliches (es sind erst fünf Zeilen beschrieben!) Notizheft.

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Es war einmal … der Weltraum (arte) #2

[Zu arte+7: »Es war einmal … der Weltraum: Ein Planet names Mytho«]

arte scheint sich zu dem zu entwickeln, was früher ARD und ZDF waren, zumindest auf das Kinderprogramm bezogen. Wobei ich im Moment nicht gut beurteilen kann, von welcher Qualität das Kinderprogramm der beiden großen, deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ist.
Auf jeden Fall laufen jetzt immer Sonntag morgens auf arte wieder, die guten alten, Es war einmal … der Weltraum und Hallo Spencer!. Und von beiden kann man sich noch bis morgen früh um 8 Uhr die Folgen »Ein Planet names Mytho« von Es war einmal … der Weltraum und »Du musst Dich entscheiden« von Hallo Spencer! auf arte+7 angucken. Ab morgen gibt es dann wohl Neue!

Uarrr … Ich will dir fressen!

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Du bist Terrorist!


(Direkt »Du bist Terrorist« bei Vimeo.)

»Du bist Terrorist« ist ein kleines Animations-Video, dass den ganzen Überwachungs- und Zensur-Wahnsinn, den die Bundesregierung in den letzten Jahren unter dem Deckmantel der Sicherheit, der verbesserten Gesundheitsvorsorge oder, gerade aktuell, unter dem ehrenwerten Anliegen des Kinderschutzes veranlasst hat, zusammenfasst.
Wüsste ich nicht schon das Meiste, was in dem Video vorgestellt wird, würde sich mein Magen noch mehr umdrehen …

<Zynismus>Aber hey, wir sind ja alles friedliebende Bürger und wollen in Sicherheit leben. Und da wir ja alle nichts zu verbergen haben, müssen wir uns ja auch keine Sorgen machen, denn wir haben ja nichts zu befürchten. Oder nicht?</Zynismus>

Auf der Webseite des Projekts gibt es viele weiterführende Informationen und man kann sich das Video in HD-Qualität, zum weiterverbreiten, runterladen.

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Jonas bloggt.


Und das schon seit Freitag. Denn wie das halt gerade so ist: Ich hab doch keine Zeit über irgendwas zu schreiben. (Und in zehn Minuten muss ich schon wieder los.) Aber das wird sich nächste ab Woche ändern, denn dies ist gerade meine letzte Praktikumswoche und ich habe noch jede Menge zu tun. Aber hier soll es gerade eigentlich nicht um mich gehen, sondern um Jonas.
Denn Jonas bloggt nun endlich! Und zwar (erst einmal?!) auf wordpress.com auf seinem kleinen, beschaulichen Blog »JoJoJonsey« *hust*. Dort schreibt er über lesenswerte Belanglosigkeiten aus seinem Leben, das Streben nach der Weltherrschaft und überhaupt – also quasi wie hier. Leseempfehlung! (Und ich muss weg …)

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