[ Direkt zum Inhalt springen ]


Einträge vom 6. April 2009

Paranoland

[Bild: Auschnitt aus Paranoland]

Paranoland (bei arte+7) ist ein französischer Kurzfilm (ca. 8 Minuten) der uns den Spiegel vorhält und mich mal wieder fragen lässt: In was für einer Welt leben wir eigentlich?!

Abgesehen von einem Punkt gefällt mir der Kurzfilm sehr gut. Leider muss ich für die Kritik relativ viel verraten (also besser erst den Film ansehen): Das Taxi wird – in diesem Fall – fälschlicherweise, aus übertriebener Paranoia, gesprengt. So wie viele andere auch, wie vor dem Abspann gesagt wird, denn darauf (und auf die zugrundelegende übertriebene Angst vor terroristischen Anschlägen) will der Film ja aufmerksam machen. Leider wird nicht explizit gesagt, ob alle gesprengten Taxen ebenfalls fälschlicher Weise gesprengt wurden oder ob nicht eventuell doch ein Anschlag dadurch verhindert wurde, denn das würde diese Statistik dann in einem anderen Licht erscheinen lassen. So lässt sie jedenfalls leider viel Spielraum für Interpretation.
Trotz diesen Kritikpunktes bleibt die Frage: Wie viel Sicherheit ist nötig und wie vertretbar sind solch großen »Kollateralschäden«?

1 Kommentar

Sprechende Stadtmöbel


The Lost Tribes of New York City from Carolyn London on Vimeo.

In The Lost Tribes Of New York City interviewen die beiden Filmmacher Andy und Carolyn London von London Square Productions Stadtmöbel, sprich: Telefone, Zeitungsautomaten, Koffer … Ein wunderbares, inspirierendes Video. Auch wenn es nicht direkt damit zu tun hat, musste ich direkt an Streetart denken, wobei dies eher eine Art Kunst ist, die mit der Strasse aber nicht auf der Straße passiert. Quasi Post-Produzierte Streetart …

(via Stefan Niggemeier)

Schreib was dazu …