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Der Frieden respektiert auch keine Grenzen. (Loesje)
Vorhin habe über StudiVZ von jemanden aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis eine Nachricht erhalten, die mich auffordert Blutspenden zu gehen. An und für sich eine wirklich unterstützungswerte, gute Sache. Nur die Art und Weise wie in der Nachricht argumentiert wird, warum ich Blut- und Blutplasma spenden gehen sollte, stößt mir unangenehm auf:
Der Punkt ist, auch wenn man dich dafür mal kurz pieksen muss, bekommt man auch als kleine Gegenleistung 15 oder 20 € bar auf die Hand pro Spende! 15 € bekommt man für eine Blutplasmaspende, das ist aber auch die etwas zeitintensievere Spende. Dadurch, dass einem Blut abgenommen wird, das Plasma gefiltert wird und man die roten Blutkörperchen wieder bekommt. Allerdings darf man diese Spende auch jede Woche einmal machen. Das heißt, im Monat wären das dann 60 € mehr, dazu kommt ein Bonus von 5 € bei jeder vierten Spende. Im Klartext 65 € pro Monat mehr, die man nicht versteuern muss
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Geld ist sicherlich für viele ein Anreiz Blut spenden zu gehen, aber irgendwie hat dies trotzdem einen schalen Nachgeschmack. Gerade die Rechnung am Ende »[...] 65 € pro Monat mehr, die man nicht versteuern muss [...]«. Vielleicht denke ich zu ideologisch, aber irgendwie finde ich es pietätlos, denn ich finde Blutspenden sollte etwas mit helfen wollen und Nächstenliebe zu tun haben und nicht mit »Ich machs nur, um mein Taschengeld aufzubessern«.
4 Kommentare & Trackbacks
Christian am 16. März 2009 um 21:57:
geh nicht blutplasma spende das ich nicht richtig!
denn:
aus dem plutplasma gewinnt die pharma industrie wichtige inhaltsstoffe für medikammente die aber dann für 2000-3000 euro verschärbelt werden!
blutspende is eh besser da bekommste deinen ausweis wenn du mal inner notlage bist und die blut konserven in den krankenhäusern sind eh recht rar!
naja für mich ist das ja nichts, sogern ich was für meine mitmenschen tu aba mien trauma will ich nicht umbedingt dafür überwinden müssen!
Lennie am 16. März 2009 um 22:04:
Hmm…wollte ich eigendlich schon längst mal machen, doch lasse ich mir auch nicht gerne freiwillig die Nadel geben, nur wenn es unbedingt sein muss. Was bei mir bisher recht häufig war. Wenn jemand spenden geht, dann würde ich mitkommen…
Jonsey am 17. März 2009 um 8:40:
Naja… Ich seh das relativ zwiegespalten. Viele Blutspendezentren (primär die die dafür Geld bezahlen) verkaufen das Blut hinterher weiter an Krankenhäuser und die dann über die Versicherungen an die Patienten. Das Wort Blut-”Spende” trifft also leider nicht immer zu (ich will Ausnahmen natürlich nicht ausschließen).
Und ganz erhlich, wenn jemand anderes Teile/Inhaltsstoffe meines Körpers für Geld verkauft, dann möchte ich davon was abhaben.
B.t.w. Ich wollte heute nachmittag mal beim Blutspende Zentrum W-Tal vorbei schneien und Blut spenden… Auch wenns mich beim letzten mal beinahe ausgeknocked hätte. :-/
franz am 17. März 2009 um 15:30:
ich gehe blut spenden und bekomme dafür eine tafel schokolade, das finde ich schön und ich möchte dafür auch kein geld haben
Schreib was …