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Einträge vom 16. März 2009

Gut gemeint …

Vorhin habe über StudiVZ von jemanden aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis eine Nachricht erhalten, die mich auffordert Blutspenden zu gehen. An und für sich eine wirklich unterstützungswerte, gute Sache. Nur die Art und Weise wie in der Nachricht argumentiert wird, warum ich Blut- und Blutplasma spenden gehen sollte, stößt mir unangenehm auf:

Der Punkt ist, auch wenn man dich dafür mal kurz pieksen muss, bekommt man auch als kleine Gegenleistung 15 oder 20 € bar auf die Hand pro Spende! 15 € bekommt man für eine Blutplasmaspende, das ist aber auch die etwas zeitintensievere Spende. Dadurch, dass einem Blut abgenommen wird, das Plasma gefiltert wird und man die roten Blutkörperchen wieder bekommt. Allerdings darf man diese Spende auch jede Woche einmal machen. Das heißt, im Monat wären das dann 60 € mehr, dazu kommt ein Bonus von 5 € bei jeder vierten Spende. Im Klartext 65 € pro Monat mehr, die man nicht versteuern muss ;-)

Geld ist sicherlich für viele ein Anreiz Blut spenden zu gehen, aber irgendwie hat dies trotzdem einen schalen Nachgeschmack. Gerade die Rechnung am Ende »[...] 65 € pro Monat mehr, die man nicht versteuern muss [...]«. Vielleicht denke ich zu ideologisch, aber irgendwie finde ich es pietätlos, denn ich finde Blutspenden sollte etwas mit helfen wollen und Nächstenliebe zu tun haben und nicht mit »Ich machs nur, um mein Taschengeld aufzubessern«.

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