Eines meiner absoluten Lieblingsstücke von UNKLE, dass zudem auch noch mein Theme-Song bei der Zeugnisvergabe beim Abi war (naja, zumindest das Outro). Das Video zu Eye For An Eye kenn ich selber auch noch nicht so lange, hat aber auch wieder seinen ganz eigenen Charm und seine ganz eigene Heftigkeit. Auf jeden Fall hörens und sehens wert!
Nach dem ich mich Anfang Dezember schnell dazu hab hinreißen lassen Amarok 2 zu installieren und auszuprobieren, wechsele ich nun wieder – wie so viele andere vor mir auch – zurück zur guten, alten Version 1.4. Amarok 2 ist wirklich nett; hat einige schöne Ansätze, ist aber für den alltäglichen Gebrauch bisher eher ungeeignet, vor allem wenn man eine größeren Musik-Sammlung hat. Amarok 2 steckt – wie die Entwickler immer wieder betonen – noch in der Entwicklung. Richtig Rund soll es erst mit Version 2.1 gehen. Ich bin gespannt und bis dahin bin wieder bei 1.4. Und: Meine Liebe für Amarok habe ich auch erst mit 1.4 richtig entdeckt, davor war er die ganze Zeit irgendwie doof … mal sehen was die Entwicklung noch so bringt. Und bis dahin rock ich weiter wie anno 2006 … Fast Forward!
Es ist Dienstagabend, ich sitze mit einer schönen heißen Tasse Tee vor meinem Rechner und überlege über was ich schreiben soll. Doch so recht kommt mir keine gute Idee. Die Dinge die ich heute gelesen und im Internet gesehen habe, sind zwar alle ganz interessant, aber nicht genug um denen einen eigenen Beitrag zu widmen; zumal ich keinen Blog betreiben will, der nur auf andere Dinge zeigt und sagt »Guck mal hier wie toll!« oder »Guck mal dort wie lustig«; dazu ist mein Anspruch zu hoch, zudem ist das hier nicht mein Ziel, wenn ich etwas in der Form zeige, muss es schon einen besonderen Grund haben. In meinem Leben ist heute auch nichts allzu besonderes passiert … Alltag halt.
Also, worüber schreiben? Oder besser einfach mal die Klappe halten, wenn man nichts zu sagen hat?! Vermutlich das Beste … Aber dann krieg ich im Kalender nicht den Tetris-Stein aus Tagen, an denen ich nichts geschrieben habe … Naja, ich könnte euch anhand von dem Video Dramatic Chipmunk erklären, was ein Meme ist und wie es funktioniert, aber dafür steck ich im Thema noch nicht genug drin (und so spannend ist es eigentlich auch nicht; nur wenn man einen Blog oder Twitter hat); ich könnte euch die Film-Persiflage The Curious Case of Benjamin Batman zeigen, die hat was, ist trashig gemacht und schon ganz witzig, aber leider nicht überragend (und außerdem auch schon wieder via Fünf Filmfreunde); auch noch ganz interessant ist die Video-Antwort von Uwe Boll auf die ihm verliehene Goldene Himbeere für das Schlechteste Lebenswerk (wenn das wirklich Uwe Boll im Video ist, so gut kenn’ ich den auch nicht; zumal das Video von den BollBashers auf YouTube veröffentlicht wurde) (und außerdem wären die beiden letzten Punkte besser bei jarne aufgehoben) …
Hm … vielleicht zeige ich einfach nur auf eine sehr schöne Abendaufnahme meiner Lieblingsstadt und sage einfach nur leise: »Ach, wäre ich nur dort …«
Das Projekt The Crisis Of Credit Visualized zeigt in einem sehr gut gemachten Animations-Video wo die Anfänge der aktuellen Finanzkrise liegen. Das Video ist leider in Englisch, sollte aber trotzdem mit moderaten Englisch-Kenntnissen zu verstehen sein, denn alle wichtigen Begriffe werden erklärt und durch die visuelle und anschauliche Untermalung erschließt sich der Sinn recht gut. Einmal Wirtschaftstheorie in Bunt Grün und hübsch anzusehen:
Gestern haben Kristina, Jan und ich mal wieder einen richtigen Filmabend gemacht, der erst heute Nachmittag endete. Darunter waren einige wirklich gute Filme und wir haben auf jeden Fall eine Menge Filme gesehen, die wir bei jarne besprechen müssen. In chronologischer Reihenfolge haben wir gesehen: Crank, The Score, The Terminal, Blackhole (was für ein B-Movie-Klopfer … Jonas, den gucken wir uns nochmal zusammen an; ich denke du wirst deinen Spaß haben!), Chuck & Larry, Reine Chefsache, Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen und Se7en (der war heftig!). Jan, Kristina: Hab ich irgendeinen vergessen?!
Lange nicht mehr einen so guten, langen und vielseitigen Filmabend gehabt.
Twitter ist ja dieser Service, bei dem man Nachrichten mit einer länge von maximal 140 Zeichen ins Web schreiben kann. Quasi bloggen in Kurzform oder eine SMS die alle lesen dürfen. Mir ist gerade beim lesen eines Artikels im Fernsehblog ein- bzw. aufgefallen, wie man Twitter noch erklären kann: Twitter ist wie eine Chartshow. Wenn man sich diese »Gesprächsfetzen« von den Kommentatoren anguckt … viel anders sieht es bei Twitter auch nicht aus.
Für alle die ihren Bachelor schon in der Tasche haben, die sich für Spiele-Design und -Entwicklung interessieren, stand in der Westdeutschen Zeitung ein sehr interessanter Hinweis:
Berlin: Computerspiele entwickeln
Ein neues Masterstudium für Entwickler von Computerspielen beginnt zum diesjährigen Sommersemester in Berlin. Der kostenpflichtige Studiengang »Game Development & Creation« dauert vier Semester und wird berufsbegleitend angeboten, teilte die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) in Berlin mit. Neben der Konzeption und Gestaltung stehen auch technische Aspekte von Computerspielen auf dem Lehrplan. Voraussetzung ist ein Bachelor oder ein vergleichbarer Abschluss unabhängig von der Fachrichtung. Bewerbungen werden bis zum 28. Februar angenommen. Informationen bei Stefan Escher, E-Mail: stefan.escher@fhtw-berlin.de, Telefon: 030/50 19 27 45, http://www.fhtw-berlin.de/
(Quelle: Westdeutsche Zeitung; Samstag, den 21. Februar 2009)
Yeah, Götz Widmann kommt diesen Frühling, genauer am Mittwoch, den 6. Mai, wieder nach Wuppertal! Letztes Jahr habe ich das Konzert leider verpasst, aber 2007 war ich dort und es war einfach nur super – vor allem super lustig. Er spielt im wieder LCB und die Karten kosten laut LCB-Webseite 11 € zzgl. Vorverkaufsgebühr. Diesen und alle anderen Termine seiner Tour hat er heute auf seiner Webseite bekannt gegeben. Sehr vielversprechend klingen auch die drei Spezial-Konzerte in Köln, bei denen er nur die leisen, melancholischen und ruhigen Lieder spielen wird; zudem wird dort ein Live-Mitschnitt für eine CD gemacht, es werden also alle unqualifizierten Zwischenrufe für die Nachwelt festgehalten.
Götz Widmann ist, für alle die noch nichts von ihm gehört haben, ein Liedermacher, der viele sehr gute, ironische und zum Teil provokante Texte schreibt und diese größtenteils nur mit einer Gitarre performt. Ein kleiner Ausschnitt aus seinem wirklich großen Repertoire: »Holland« (für alle Fußballfans und Oranje-Hasser), »Grimms Märchen« (über die Traumatisierung von Kindern durch die Märchen der Gebrüder Grimm), »Das Leben sollte mit dem Tod beginnen« (eine philosophische und unterhaltsam umgesetzte Ansicht, wie das Leben wäre, wenn das Leben andersherum laufen würde), »Politiker beim ficken (Live)« (eine kleine Anleitung zum Fröhlich werden; plus einen Eindruck, wie es auf den Konzerten abgeht), »Dein Vater hat ‘nen Kater (Live)« (der Samstag Morgen eines geplagten Familien-Vaters), »Das Recht auf Arbeitslosigkeit« (eine Abrechnung mit der wirtschaftsorientierten Gesellschaft).
Einige Hochschulen, unter anderem Wuppertal, planen ein eigenes Verfahren.
Der Präsident des Hochschulverbandes, Bernhard Kempen, bringt es mit derben Worten auf den Punkt: »Das Verfahren zur Hochschulzulassung ist unter aller Sau.« Ähnlich sehen es wohl unzählige Abiturienten, die im Herbst ein Studium aufnehmen wollen, es aber wegen chaotischer Zustände bei der Studienplatzvergabe so schnell nicht können. Denn Politik, Hochschulen und die Dortmunder Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) sind nicht in der Lage, sich auf ein einheitliches Verfahren zu einigen.
Bundesweit ist jeder zweite der rund 11.000 Studiengänge mit einem örtlichen Numerus Clausus (NC) versehen, in NRW sind es derzeit 37 Prozent. Außer in Medizin können sich die Unis in den NC-Fächern ihre Studenten selbst aussuchen. Doch damit sind sie überfordert. Nicht zuletzt, weil sich viele Schulabgänger gleichzeitig an mehreren Hochschulen bewerben. Da es zwischen den Unis jedoch keinen Datenabgleich gibt, führen Mehrfachbewerbungen oft zu Mehrfachzulassungen von Abiturienten. Schätzungen zufolge werden so bis zu 20 Prozent der Studienplätze in den Mangel-Studienfächern blockiert. »Diese Plätze werden dann erst über ein Nachrückverfahren besetzt. Das heißt, dass man als Bewerber einen verspäteten Studienstart einkalkulieren muss«, erklärt Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.
Eigentlich hatte die ZVS das Chaos verhindern und alle Anträge für die einzelnen Hochschulen entgegennehmen sollen. Daran ist aber nicht zu denken. Die ZVS habe das Übergangsverfahren nicht fristgerecht umsetzen können, heißt es bei der Hochschulrektorenkonferenz. 2008 hatten sich an einem ähnlichen ZVS-Modell indes nur zwölf Unis beteiligt. Bildungsministerin Anette Schavan (CDU) macht nun Druck und lässt das Fraunhoferinstitut für Rechenarchitektur einen »internetgestützten Datenabgleich« erarbeitet.
Die Unis in zehn Städten wollen darauf nicht warten. Sie stellen ihr eigenes Vermittlungs-Infosystem auf die Beine. Unter dem Namen »Stine« wollen die drei Hamburger Hochschulen, sowie die Unis in Wuppertal, Duisburg-Essen, Bonn, Paderborn, Heidelberg, München, Mainz und Kiel Bewerbung und Einschreibung vereinfachen Die infolge von Mehrfachbewerbungen frein Plätze sollen über eine »Chancenbörse« im Internet vermittelt werden.
(Quelle: Westdeutsche Zeitung; Samstag, 14. Februar 2009; von Anja Clemens-Smicek)
Dazu noch einen Kommentar, ebenfalls aus der Westdeutschen Zeitung von Anja Clemens-Smieck, der einem Angesichts der relativ neuen Bachelor/Master-Studiengänge (die ja das Studium vereinheitlichen, flexibler und vergleichbarer gestalten sollten) die Situation noch einmal eindringlicher vor Augen führt und zu denken gibt:
Jede Uni kocht ihr Süppchen
Jahrzehnte bettelten die Rektoren darum, ihre Studenten selbst auswählen zu können. Also wurde die ZVS entmachtet. Doch mit welchem Ergebnis? Unter dem Deckmäntelchen der Autonomie kocht jede Hochschule ihr eigenes Süppchen, kreiert unterschiedliche Zulassungsregeln, die weder zeitlich noch inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Die Suppe auslöffeln müssen die Studenten. Statt Lust aufs Studium gibt es Frust und unnötige Kosten. Hochschulrektorenkonferenz und Bildungsministerium müssen schnellstens ein praktikables Modell auf die Beine stellen, dem sich keine Hochschule entziehen darf. Denn das Chaos wird sich sonst mit Blick auf die doppelten Abiturjahrgänge ab 2010 noch einmal verschärfen.
(Quelle: Westdeutsche Zeitung; Samstag, 14. Februar 2009; von Anja Clemens-Smieck)
Lennies Kommentar brachte mich vorhin wieder darauf, dass diese Seite hier anscheinend ein paar JavaScript-Probleme hatte, die im Internet Explorer dazu führten, dass die Seite kurz, bis zu irgendeinem (nicht bestimmten) Punkt, geladen wurde, dann das Laden der Seite komplett abbrach und einem nur noch eine Fehlermeldung entgegen geworfen wurde (à la »Diese Seite konnte nicht angezeigt werden«). Der Fehler ist behoben! Schuld war die fänzige Bildanzeige. Ich habe die erst einmal komplett rausgeschmissen, weil ich sie eh nicht so oft gebraucht habe und gerade mehr Ärger macht als nützt.
Für alle die den Internet Explorer benutzen: Nutzt einen guten Browser! Darin sieht diese aber aber Arne sogar noch besser aus (falls das überhaupt möglich ist).