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Ich brüh’ härter Tee auf, als du Kaffeekränzchen machst!
Während ich ungeduldig auf die Bekanntgabe des Unwortes 2008 warte, ernenne ich derweil mein persönliches Unwort 2008.
Die Definition eines Unwortes ist, laut der Aktion Unwort des Jahres:
[...] Wörter und Formulierungen aus der öffentlichen Sprache, die sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen.
Mein Unwort des Jahres ist: Fremdschämen. Fremdschämen ist empfundene Scham für einen Fehler, eine Tat oder einen Ausspruch, den ein anderer gemacht hat (wobei dieser sich seiner Tat nicht unbedingt bewusst ist).
Dieses Wort begegnete mir letztes Jahr in der Bloggosphäre – zumindest in dem Teil, den ich verfolgt habe – recht häufig und ist meiner Meinung diffamierend und grob verletzend.
3 Kommentare & Trackbacks
Basti am 20. Januar 2009 um 3:24:
fremdschämen ist ein schönes unwort…
ich persönlich finde ja menthalist hatte zu mindestens ein platz auf dem treppchen verdient
Arne am 20. Januar 2009 um 7:02:
Mentaliast … auch schön. Ist mir persönlich nur weniger begegnet; ich weiß schon, warum ich bestimmte Medien meide. *g*
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