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Von Noisia lernen, heißt siegen lernen

Split The Atom von Noisia

Wenn über das Bezahlen von Musik und illegales Kopieren diskutiert wird, wird gerne – auch von mir – als ein möglicher Lösungsansatz, weitere Goodies oder Download-Möglichkeiten genannt, die dem Original einen zusätzlichen Mehrwert verleihen. Meiner Erfahrung nach kommen solche »Mehrwerte« aber äußerst selten vor, deshalb mal ein positiv Beispiel, das mich heute noch einmal überrascht hat:

Noisias Debüt-Album »Split The Atom«, das vor einigen Wochen in einer Special Editon erschien, kommt mit einem Download-Code. Nach der Registrierung auf der Webseite und Aktivierung der »Members Area« mittels des Download-Codes, bekomme ich einiges geboten: Das ganze Album (Doppel-CD) als Download im MP3-Format, 320 kb/s kodiert (das würde mir bei den meisten Alben als Zusatz schon vollkommen reichen), einige weitere Remixes, die es z.T. nicht auf die CD geschafft haben und, das kam heute neu dazu (an der Stelle lohnte sich mal ein Newsletter-Abo), ein exklusiver Mitschnitt des Promo-Mixes, ebenfalls 320 kb/s kodiert.
Also: Nicht nur, dass der Download-Bereich für Album-Käufer eh schon gut (und auch qualitativ gut) gefüllt war, er wird auch noch ständig erweitert. Und das finde ich äußerst bemerkenswert. Da habe ich als Fan und Käufer wirklich das Gefühl, dass es ihnen um die Musik und die Fans geht und nicht um reinen, schnellen Profit.

Weiter machen, mehr davon!

Schreib was dazu …

Von meinem iPhone gesendet

Vor einer Woche kaufte ich mir, aufgrund einiger glücklicher Umstände, endlich mein erstes Smartphone: ein gebrauchtes iPhone 3GS. Und ich bin sehr glücklich damit. Meistens.

Ich bat Katharina, ob sie mir nicht ein paar Apps für den Anfang empfehlen könne; was ich bekam waren nicht ein, zwei Tipps, wie ich dachte, sondern eine lange E-Mail mit Screenshots und vielen Erklärungen. Und dafür will ich mich nun hier revanchieren: Meine derzeitigen Home-Screens und Apps:

Home-Screen 1: Die wichtigen Dinge

iPhone Home-Screen #1

  • Standard-Apps: Mail, Kontakte, Kalender … Was bei jedem Handy halt so nützliches dabei ist.
  • Tweetbot: Twitter-Client. Habe die ersten paar Tage den Standard-Twitter-Client genutzt, aber so richtig konnte ich mich nicht damit anfreunden. Tweetbot kannte ich von einigen Gesprächen auf Twitter und allein wegen dem Design wollte ich es mal ausprobieren und bin damit bisher ganz zufrieden.
  • iA Writer: Text-Editor der nur auf das Schreiben fokussiert ist. Kannte ich bisher nur von der Entstehungsgeschichte und Webseite und er ist wirklich super: Es macht mir Spaß mich damit einfach mal auf Sofa zu setzten und ein bisschen an Texten herum zu tippen. Dieser Blog-Eintrag ist auch z.T. damit entstanden.
  • Toggl: Zeit-Erfassung für die Arbeit. Toggl nutze ich schon eine weile für meine Arbeitszeit-Erfassung für meine Abrechnungen. Jetzt habe ich es nicht nur auf meinem Rechner und Online sondern auch immer dabei und synchronisiert später auch erfasste Zeit, wenn gerade mal kein Netz verfügbar ist.

Home-Screen 2: Nützliche Dinge

iPhone Home-Screen #2

  • VRR: Bus- und Bahn-Verbindungen in unserem lokalem ÖPNV-Verbund. Nicht die schönste App, funktioniert dafür aber sehr gut.
  • DB Navigator: Für Bus- und Bahn-Verbindungen über den VRR-Bereich hinaus.
  • Scan: QR-Code-Reader. Hab’ ich bisher noch nicht benutzen müssen …
  • Mein simyo: App von meinem Mobilfunkanbieter, gut um Kosten und Daten-Verbrauch im Blick zu halten.
  • Instagram: Foto-App. Musste ich ausprobieren. Ganz OK.
  • Dropbox: Zugriff auf meinen Dropbox-Ordner. Sehr praktisch, besonders in Kombination mit dem iA Writer: Mal eben Text öffnen und bearbeiten. Und auch sonst habe ich die wichtigsten Dinge immer griffbereit.
  • Instapaper: Brauchte für Twitter eine »Für später Vormerken«-App. Im Moment schaue ich selten ‘rein, dafür werfe ich umso mehr Links hinein. Habe ein bisschen Angst davor, wenn ich sie das nächste mal auf mache …
  • Fontli: Instagram für Typografen. Flog vorgestern über meine Timeline, wenig Konkret nützlich, aber sehr schön für Inspiration.
  • Zite: Thomas empfahl mir diese App um neue Artikel und Dinge in seinen Interessens-Gebieten zu finden. Nette App, allerdings ist Philosophie ein Interessens-Gebiet mit »Spiritualität« … (fast so gut, wie die Sortierung von Philosophie neben Esoterik in einigen großen Buchhandlungen …)
  • Google+: Google+.
  • WordPress: WordPress-Blogs bearbeiten. Habe ich gerade erst für diesen Beitrag installiert, könnte ich mal gebrauchen.

Home-Screen 3: Der Rest

iPhone Home-Screen #3

Hier sind die restlichen Standard-Apps gelandet, die ich kaum oder gar nicht brauche. Und der Zeitungskiosk!

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Gedanken zu »IKEA in Wuppertal«

In der WZ-Aktion »Klasse: Deine Texte« schrieb ein Schüler der 9.-Stufe einer Wuppertaler Gesamtschule einen Artikel zu IKEA in Wuppertal und lockte damit, »ein paar Dinge [herauszufinden], die nicht jeder von IKEA weiß«.

Aber leider ließt sich der der Artikel als seien sämtliche Informationen von der Firmen-Webseite abgeschrieben und somit ergeben sich leider keine neuen Dinge, die nicht jeder über IKEA weiß, sondern nur eine Verlängerung der PR.

In der 7. oder 8. Klasse behandelten wir im Naturwissenschafts-Kurs vertiefend das Thema »Ernährung«, wozu jeder ein Referat ausarbeiten musste. Ein Mitschüler hielt sein Referat über das Essen von McDonalds und holte sich seine Informationen ausschließlich von deren Webseite; woraufhin das Urteil über das Essen von McDonalds natürlich so ausfiel, dass es gar nicht so schlecht und ungesund sei, wie gemeinhin behauptet.

Bei einstiger Informationslage ist es unmöglich ein objektives Urteil zu fällen. Und bei Informationen, die nur von der PR-Abteilung eines Konzerns kommen, driftet das Urteil schnell in Lobhudelei ab. Wenn das Urteil in genau diese (oder in die genau andere) Richtung stark ausschlägt sollte man stutzig werden und hinterfragen, ob man noch objektiv ist.

Bei IKEA würden mir spontan ein paar Dinge einfallen, bei denen man den Finger in die Wunde legen sollte: Wie und wo werden die Möbel produziert? Wo und welches Material wird verwendet? Welche Auswirkungen hat ein IKEA auf Wuppertal?

Schülern der 9. Klasse unterstelle ich, dass sie wissen, wie ein Zeitungsartikel aufgebaut ist und dass er objektiv sein sollte, wie man Quellen sucht, Informationen recherchiert und das man erkennt, wenn ein Artikel einseitig ist. Ich kann nachvollziehen, dass man bei seinem eigenen Artikel »betriebsblind« wird und man seine eigenen Fehler übersieht. Allerdings werden die Schüler bei »Klasse: Deine Texte« von einem Redakteur betreut oder zumindest die Artikel von einem Redakteur der WZ abgesegnet und diese sollten in einem solchen Fall gegensteuern.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich finde es großartig, dass sich dieser Schüler für Zeitung interessiert und sogar Texte schreibt. Und mein Text ist kein Rant gegen ihn! Aber ich vermisse leider den journalistischen Anspruch und vor allem die richtige Führung durch die Redakteure der Zeitung. Ich hoffe der Autor der Artikels wird sich seines Fehler bewusst, schreibt weiter und schreibt irgendwann gute, objektive Artikel für gute Zeitungen.

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New Earl Grey

New Earl Grey

Im Teehaus Krüger fand ich letzten Donnerstag diese Teesorte: New Earl Grey. Neben der üblichen Aromatisierung mit Bergamottenöl sind dem Tee Stücke der Bergamotten-Schale zugesetzt. Der Tee schmeckt fruchtiger und leichter als üblicher Earl Grey, dafür fehlt ihm m.M.n. aber etwas das blumige, dass ich sonst am Earl Grey so schätze. Dennoch finde ich es sehr bemerkenswert, dass nicht Orangen- oder Zitronen-Schalen zugesetzt worden sind, wie es bei einigen Earl Grey-Sorten vorkommt, sondern die Zitrus-Sorte, die durch ihr Öl dem Tee sein besonderes Aroma verleiht.

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»Du hast ja bald Semester-Ferien …«

Noch drei Tage Uni. Und danach: unendliche Freizeit. Prüfungen, Abgaben, Projekte, Arbeit, Arbeit, Arbeit … Und Anfang April geht schon das nächste Semester los. Wie soll ich das bloß alles schaffen!?

Dementi: Dies soll nicht heißen, dass ich überfordert wäre, sondern ist lediglich ein Stilmittel um die falschen Ansicht vom »faulen Studenten« zu konterkarieren. So. Und jetzt geh’ ich endlich wieder ins Bett, bis 16 Uhr pennen oder so.

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Sub Focus – Special Place

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Noisia & Black Sun Empire – Infusion

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Sixx, das Abklingbecken für ausgediente Serien

Die Geschichte wird nun nur noch bei dem inzwischen als Abklingbecken für ausgediente Serien erprobten Sixx zu Ende erzählt […]

An sich nur ein Artikel für Leute die sich für Quoten und Details der Fernsehprogrammplanung interessieren (oder beobachten wollen, wie Sat1 sich weiterhin sein eigenes Grab schaufelt), aber für diese Stilblüte hat sich das lesen allemal gelohnt.

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Panopticon

Panopticon from Tim Weskamp on Vimeo.

INDECT, so heißt das von der EU finanzierte Forschungsprojekt für das wohl umfassenste Überwachungssystem: Der Zusammenschluss aller bestehenden Überwachungssysteme, wie z.B. Überwachungskameras, mit Telekommunikations-Überwachung, Drohnen-Überwachung, Analyse von Social Networks und einer automatischen Software die »auffälliges« Verhalten, das auf Straftaten schließen lassen soll, erkennt.

In der Wikipedia liest sich das so:

INDECT ist das Akronym des EU-Projektes Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment (Engl.; Dt.: Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung), eines von der Europäischen Union im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms finanzierten Vorhabens im Bereich der intelligenten Sicherheitssysteme. Ziel des Projektes ist es, durch den Einsatz von Videoüberwachung automatisch strafrechtlich relevante Bedrohungen und Taten zu erkennen. Erreicht werden soll dies durch die Bündelung und automatische Auswertung der Videoströme verschiedener Überwachungskameras, um eine präventive Polizeiarbeit zu ermöglichen. Primäre Zielgruppen sind Homeland Security Services (Dt. wörtlich Dienste für Innere Sicherheit, sinngemäß Sicherheitsbehörden), Polizeibehörden und Gemeinden.

Der Kurzfilm Panopiticon zeigt ganz gut, wie dieses System funktionieren wird.

Der Fachbereich E, »Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik«, meiner Uni, die Bergische Universität Wuppertal, beteiligt sich übrigens am Projekt INDECT. So nominierte der AStA INDECT 2010 auch für den Big Brother Award.

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Grossstadtgeflüster – Lebenslauf

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